Giardien bei Hund und Katze – mithilfe von Ozon Tschüss und Bye bye!

20.10.2023

Die zu den sog. parasitären Einzellern zählenden Giardien finden sich sowohl beim Hund als auch bei der Katze. Bei etlichen meiner Patientenbesitzer löst schon das Wort „Giardien“ schlimmste Erinnerungen aus. Umso wichtiger finde ich es, heute einmal häufig gestellte Fragen meiner Kundinnen und Kunden zu diesem Thema zu beantworten:

Frage 1: Was genau sind Giardien und wie kann sich mein Tier damit anstecken bzw. infizieren?

Giardien sind einzellige Dünndarmparasiten, die die Schleimhaut des Dünndarms zerstören und dadurch Entzündungen auslösen. Um im Darm überleben zu können, brauchen sie Kohlenhydrate – sie sind wichtige Energielieferanten im Körper. Mithilfe von nur wenigen Giardien-Zysten – sie sehen übrigens aus wie kleine Gespenster mit zwei übergroßen Augen – können sich Hund und Katze, aber auch der Mensch anstecken. Besonders gefährdet sind Welpen bzw. immungeschwächte Tiere. Giardien lieben es feucht, kühl und nass. Sie können überall in der Natur vorkommen und dort Monate überleben. Gern tummeln sie sich in Oberflächenwasser, also zum Beispiel in Pfützen und Teichen. Hund und Katze können sich zudem durch die Aufnahme von kontaminiertem Kot oder durch direkten Kontakt mit einem infizierten Tier anstecken.

Frage 2: Bei welchen Symptomen sollte ich an Giardien denken?

Die Tiere haben oft (wässrigen) stinkenden Durchfall (Diarrhoe), der auch schleimig oder blutig sein kann. Darüber hinaus gehören zunehmende Darmgeräusche, ein vermehrter Appetit bei gleichzeitigem Gewichtsverlust sowie Müdigkeit und Antriebslosigkeit zu den Symptomen. Im Bauchbereich können infizierte Tiere Schmerzen haben und daher bei einem Kontakt empfindlich reagieren. Auch findet sich bei Hund und Katze möglicherweise ein stumpfes Haarkleid mit Schuppen. Oft entwickeln infizierte Tiere einen auffälligen Geruch, der für eine Giardien-Infektion typisch ist.

Frage 3: Was kann ich tun, wenn ich bei meinem Tier Giardien vermute?

Als erstes sollte der Verdacht durch eine Kot-Sammelprobe (drei aufeinanderfolgende Kotabsätze) bestätigt werden. Der Kot von Hund bzw. Katze wird dazu in einem professionellen Veterinärlabor untersucht. Von einem Giardien-Schnelltest rate ich übrigens ab, da dieser falsch positiv bzw. negativ sein kann. Zur Kot-Sammelprobe berate ich Sie gern. Zudem habe ich das dafür notwendige Labormaterial in meiner Tierheilpraxis vorrätig, so dass Sie direkt mit dem Sammeln des Kots starten können. Danach wird die gut verpackte Kotprobe per Post oder durch mich per Kurier an das Veterinärlabor VetScreen gesendet. Bei einem positiven Ergebnis schlage ich gegebenenfalls vor, den Haustierarzt hinzuzuziehen.

Darüber hinaus kann ich Ihr Tier naturheilkundlich unterstützen, indem ich beispielsweise mithilfe von Kräutern für ein wurm- und giardienfeindliches Milieu im Darm Ihres Tieres sorge. Neben dem Aufbau des Darms unterstütze ich das Immunsystem Ihres Hundes oder Ihrer Katze. Außerdem kann ich durch eine spezielle Ernährung dafür sorgen, dass sich Giardien im Darm Ihres Tieres nicht wohlfühlen.

Frage 4: Was sollte ich sonst noch beachten?

Hygiene steht bei dieser Infektionskrankheit ganz weit vorn auf der To-do-Liste, da sich Hund und Katze immer wieder neu infizieren können. Dies vor allem dann, wenn in einem Haushalt mehrere Tiere leben. Doch was ist genau zu tun?

Wichtig ist, die Futter- und Trinknäpfe mit kochendem Wasser zu spülen, die Aufenthaltsorte wie Körbchen bzw. Liegeplätze heiß zu bedampfen und Decken sehr warm zu waschen – das bedeutet mindestens bei 65 °C. Zudem muss die Wohnung, in der ein infiziertes Tier lebt, desinfiziert werden. Allerdings nicht mit Sagrotan & Co., sondern idealerweise mithilfe eines Ozongeräts, da herkömmliche Desinfektionsmittel für die häusliche Umgebung nur begrenzt bis gar nicht wirken.

Mein Ozonleihgerät für Ihr Zuhause

In meiner Tierheilpraxis setze ich mein Ozongerät vielfältig ein. Bei Ihnen Zuhause wird der Ozongenerator einfach in die Wohnung oder in verschiedene Zimmer gestellt. Bevor das Gerät gestartet wird, müssen jedoch Mensch und Tier den Raum verlassen. Dort bleibt der Ozongenerator 30 Minuten in Betrieb. Direkt nach dem Einsatz des Ozongeräts wird der Raum bzw. werden die Räume gut gelüftet. Dies ist eine enorme Zeitersparnis bei der Beseitigung dieser unerwünschten parasitären Einzeller. Das Ozongerät leihe ich übrigens auch Ihnen gern gegen eine Gebühr aus.

Ja zu einem Leben ohne Giardien

Haben Sie weitere Fragen zum Thema „Giardien“ an mich? Falls ja, dann rufen Sie mich an oder senden Sie mir eine E-Mail. Ich berate Sie von der Behandlung bis zu Prävention, wenn es um Giardien geht, denn ich möchte, dass Ihre liebenswerten vierbeinigen Begleiter ein gesundes und glückliches Leben führen.

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